ABSINTH

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Absinth – eine Spirituose mit einem unverwechselbaren Geschmack und einer unvergesslichen Geschichte

Absinth wird traditionell aus Wermut, Anis und Fenchel sowie einer Mischung verschiedener Kräuter hergestellt. Die Spirituose hat bereits eine jahrhundertealte Tradition. Zunächst wurde Absinth als Heilmittel benutzt, später avancierte der starke Schnaps jedoch zum beliebtesten Getränk der Künstler des 19. Jahrhunderts. Vincent van Gogh, Edgar Degas und Charles Baudelaire waren nur einige der frühen Verehrer der meist grünen Spirituose. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zählten auch Pablo Picasso sowie die Literaten Arthur Rimbaud, Paul Verlaine und Oscar Wilde zum prominenten Kreis der kreativen Absinth-Liebhaber.

Aufgrund massiver gesellschaftlicher Probleme, die durchzunehmenden Alkoholismus ausgelöst wurden, kam es Anfang des 20. Jahrhunderts immer öfter zu Aufrufen, Absinth zu verbieten. Der Auslöser für eine Welle an Produktions- und Verkaufsverboten war letztendlich ein grausamer Mord, den der Familienvater und Alkoholiker Jean Lanfray im Sommer des Jahres 1905 beging. Neben zahlreichen anderen Spirituosen nahm Lanfray auch zwei Gläser Absinth zu sich, bevor er seine Frau und seine beiden Kinder infolge eines Streits umbrachte. Als Konsequenz beschlossen die meisten europäischen Länder sowie die Vereinigten Staaten einen Verkaufsstopp von Absinth. Ein psychologisches Gutachten behauptete später, dass der Amoklauf auf das Phänomen „Absinth madness“ zurückzuführen sei. Heute weiß man, dass es so etwas wie dieses Phänomen nie gegeben hat. Viel mehr begründet man solche Zwischenfälle heute damit, dass die Qualität des Alkohols in der Epoche an sich so lausig war, dass die Destillate besonders viele Fuselöle und andere Verunreinigungen enthielten. Da man nach den Mordfällen in der Familie Lanfray jedoch davon ausging, dass Absinth so etwas wie das Getränk des Teufels sei, dass die Leute verrückt macht, verbat Belgien noch im Jahr 1905 den Ausschank und die Produktion der Wermutspirituose. Die Schweiz folgte 1910 und Frankreich 1914. Bis auf Spanien, Portugal und Großbritannien erließen alle europäischen Staaten Anfang des 19. Jahrhunderts Verbote gegen die beliebte Spirituose.

Erst Ende der 1990er Jahre wurden die Verbote von Absinth nach und nach aufgehoben und die angeblichen Gesundheitsrisiken durch Tests geklärt. Seitdem feststeht, dass man durch den Genuss von Absinth nicht Erblinden kann und auch keineswegs verrückt wird, hat das Getränk seinen Weg zurück in die Bars gefunden und ist zu erschwinglichen Preisen auch wieder in den Online-Shops zu kaufen. Wenn Sie an einer guten Flaschen Premium-Absinth interessiert sind, sollten Sie diese am besten im Internet bestellen, denn dort haben Sie wesentlich mehr Auswahl als im Einzelhandel.

Absinth besteht zum größten Teil aus Wermut, Anis und Fenchel

Um Absinth herzustellen, weicht man zuerst Wermut, Fenchel und Anis in Alkohol ein. Danach wird das Ganze destilliert. Durch das Brennen des Alkohols wird gewährleistet, dass die Bitterstoffe aus dem Wermut entfernt werden und die spätere Spirituose genießbar machen. Daher sollten Sie einen Absinth, der bitterlich schmeckt am besten stehen lassen, denn die Bitterstoffe sind ein klares Zeichen für minderwertige Qualität. Weitere Indizien dafür, dass die Spirituose auf günstige Art und Weise hergestellt wurde, sind künstliche Farbstoffe: Denn ein wahres Premium-Produkt benötigt keine extra Farbstoffe – normalerweise reichen die Essenzen der verwendeten Kräuter aus, um die Spirituose herrlich grün zu färben. Aufgrund seiner Färbung wird Absinth auch oft „die grüne Fee“ genannt. Bei hochwertigem Absinth kann es dazu kommen, dass dieser sich, wenn Sie einige Zeit damit warten, die Flasche auszutrinken, grün oder braun verfärbt. Dies ändert jedoch nichts an der Qualität desselben und bedeutet ebenso wenig, dass die Spirituose schlecht geworden ist: Durch die Zersetzung des Chlorophylls verwandelt sich lediglich die Farbe der Produkte.

Wenn Sie Absinth bestellen, sollten Sie darauf achten, dass der Absinth weder künstlich eingefärbt noch mit Geschmackverstärkern versetzt wurde

Beim Bestellen von Absinth gilt in der Regel, dass je günstiger das Produkt ist, desto schlechter ist auch die Qualität. Dass man für die Wermutspirituose aber trotzdem kein Vermögen ausgeben muss, beweisen Marken wie Lucid oder Mansinthe. Diese kaufen Sie in ausgewählten Online-Shops zu fairen Preisen.

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